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Dorferneuerung Fauerbach v.d.H. und Münster

Protokoll der 1. Werkstatt Dorferneuerung

Datum / Zeit / Ort:  25. Januar 2011 19 -21 Uhr DGH Münster

Anwesend: ca. 40 Bürger aus Fauerbach v.d.H. und Münster
Herr Herling, Herr Miller (Stadt Butzbach)
(siehe extra Anwesenheitsliste)

pro regio Gabriele von Laufenberg, Hannes Werner-Busse

1. Begrüßung Vorstellungsrunde

Herr Herling von der Stadt Butzbach begrüßt die Anwesenden zur ersten gemeinsamen Werkstatt der Dorferneuerung. Er erläutert kurz die Ziele und den Nutzten der Dorferneuerung für die beiden Ortsteile. Besonders hebt er hervor er, dass es sich um ein gemeinsames Konzept für beide Ortsteile handelt. In der nun beginnenden Arbeitsphase geht es weniger um die privaten Maßnahmen, sondern um Handlungsfelder, die im öffentlichen Bereich der beiden Ortsteile liegen. Hannes Werner Busse stellt im Anschluss das Büro pro regio kurz vor und begrüßt ebenfalls die zahlreichen und bunt gemischten Bürger jeden Alters. pro regio hat Arbeitsblätter und Informationsmaterialen zusammengestellt, die von der Gemeinde für jeden Teilnehmer zur Verfügung gestellt werden. Sie werden zu Beginn der Veranstaltung ausgeteilt.

2. Themenüberblick, Chancen und Grenzen der Dorferneuerung

Hannes Werner-Busse erläutert, dass für das zu erstellende Dorferneuerungskonzept alle Themen der Orte berücksichtigt werden, auch die, die nicht im Rahmen der Dorferneuerung bearbeitet werden können. Es geht um eine Gesamtansicht des Dorfes, bei der die Arbeitskreise auch diejenigen Gruppen der Bevölkerung mitdenken und einbeziehen sollten, die nicht an den Arbeitsgruppen teilnehmen (können).

Eventuelle Grenzen dieses Förderprogramms sind möglicherweise bei den Finanzen oder den Kapazitäten des Engagements. Zunächst stehen Einschränkungen nicht im Mittelpunkt der Überlegungen.

3. Rolle des Arbeitskreises und der Moderation

Die Arbeitsgruppen und später der „Arbeitskreis Dorferneuerung“ begleiten den Prozess der Konzepterstellung und später der Umsetzung bis 2018. Möglicherweise entstehen wie in anderen Dörfern dabei auch längerfristige Gruppen und Strukturen aus der Dorferneuerung heraus. pro regio als Moderationsbüro hat die Aufgabe, sämtliche Arbeiten bezüglich des Entwicklungskonzepts so zu begleiten, dass die Ergebnisse den Vorgaben des Förderprogramms entsprechen. Das Büro bringt seine langjährigen Erfahrungen ein und berät neutral die Gruppen und Akteure.

Der Rote Faden für die
Konzeptentwicklung ist durch
die Aufgabenbeschreibung
vorgegeben und wird kurz
erläutert.


4. Die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung

Gabriele von Laufenberg stellt die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung kurz vor. An diesen Punkten können die Arbeitsgruppen anknüpfen, diese erweitern, oder verwerfen.

Positives in Fauerbach und Münster:Änderns wertes in Fauerbach und Münster:

VereinslebenFassaden im Ortskern
NaturFuß und Radwege
KircheTreffpunkte für Jugendliche
Turnerplatz, alte SchuleEinzelhandelssituation
DSL-Verbindungetc.
etc.

5. Die Stärken - Schwächen - Chancen - Risiken - Analyse

Grundlage für die Betrachtung des Ist-Zustands zu einzelnen Themen in Fauerbach v.d.H.und Münster sind die Fragen zur sogenannten SWOT-Analyse. Sie werden in allen Gruppen bearbeitet. Gemeinsam gehen die Teilnehmer den Fragenkatalog kurz durch.

Die SWOT - Analyse

6. Stärken: (innerörtliche Faktoren) S
7. Worauf sind wir stolz?
8. Worauf können wir bauen?
9. Was ist besser als anderswo?
10. Wo sind die Alleinstellungsmerkmale?
11. Wo liegen die Potenziale?

12. Schwächen / Engpässe: W
      (innerörtliche Faktoren)

13. Wo haben wir Nachteile?
14. Wo klemmt es?
15. Welcher Faktor begrenzt unsere
      Entwicklung?


16. Chancen: (äußere Faktoren) O
17. Welche Chancen können entstehen?
18. Wie können wir von Entwicklungen unter
      günstigen Umständen profitieren?
19. Was können wir im Idealfall schaffen?

20. Risiken: (äußere Faktoren) T
21. Welche Risiken kommen auf uns zu?
22. Was kann schlimmstenfalls passieren?
23. Welche Gefahren drohen?



6. Bilden der Arbeitsgruppen

Es bilden sich vier Arbeitsgruppen mit folgenden Themenschwerpunkten, die mit der internen Organisation und der SWOT Analyse ihres Themenfeldes gleich anfangen. Sie sind mit je 7 bis 10 Mitglieder besetzt.

Weitere Mitstreiter und Mitstreiterinnen sind jederzeit willkommen.

AG Umwelt und Natur

AG Soziales, Familien, Kultur

AG Gebäude Ortsbild

AG Versorgung Infrastruktur Verkehr


Die Gruppen beginnen mit ihrer SWOT-Analyse mit Hilfe der Stichworte aus der Auftaktveranstaltung und erarbeiten so einen Überblick, den sie in den nächsten Treffen erweitern und präzisieren.

Erste SWOT-Ergebnisse aus den vier Gruppen


7. Bausteine zum Leitbild

Das Leitbild hat die Aufgabe einer „zukunftsbezogenen Orientierungshilfe”. Es dient als Grundlage für die Entwicklung von Handlungsfeldern und Projekten. Und es soll unverwechselbar nur auf Fauerbach v.d.H. und Münster zutreffen. „Wir sind ...”.

Spontane erste Ideen dazu waren: „Wir sind das junge Philippseck” „Wir sind das AKTIVE Philippseck” und „Natur und Tradition”. Diese Überlegungen sollen auch in den Arbeitsgruppen für ihr jeweiliges Themengebiet überlegt werden.

8. Kommunikation und Termine

Zwei der Anwesenden erklären sich bereit, die Kommunikation zwischen der Arbeitsgruppen, mit der Gemeinde und zu den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.

Der Obst- und Gartenbauverein bietet an, die Informationen auch in seinem Schaukasten aufzunehmen.

Die nächsten Termine sind:

AG Gebäude Ortsbild 07. Februar 2010 19:30 Uhr DGH Münster
AG Infrastruktur Verkehr 07. Februar 2010, 19 Uhr DGH Münster
AG Umwelt und Natur 15. Februar 2011 19:30 Uhr Hoch Weisel - Hausbergsch.
AG Soziales, Familien, Kultur 16. Februar 2011 19:30 Uhr DGH Münster


Nächstes gemeinsames Treffen aller Arbeitsgruppen wird noch bekannt gegeben:

An diesem Termin werden die Gruppen ihre Ergebnisse abgeglichen und von allen auf Vollständigkeit geprüft. Die bis dahin entstandenen Elemente des Leitbildes werden zusammengetragen und präzisiert. Eventuelle Verabredungen zu Exkursionen, zu einer Fragebogenaktion und andere aktuelle Themen werden geklärt.

Mit einem Dank von Seiten der Moderation für die prima Vorarbeiten und die gute Zusammenarbeit endet das Treffen um 21 Uhr.

26. Januar 2011 Gabriele von Laufenberg
pro regio AG Kaiserstraße 47 60329 Frankfurt info(at)proregio-ag.de Tel. 069 98196970

Infobox

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